Aktuelle Version Glopus 1.22.3 / Serilot 1.03.5 (25.08.08)

Version History


    
Glopus Home

Einstellungen

Datenquelle
Serilot (COM Splitter)

GPS Tools

Moving Map
Geschwindigkeits-
anzeige
Höhenansicht
Satelliten
Position
Diagramme

Ziele, POIs, Routen, Waypoints und Tracks

POIs
Zielliste
GoTo Seite
Fahrtenbuch

Navigations AddOns

MNAddOns
MN Schnellstart
MNInfo Fenster
MN Richtungsfenster

Andere Funktionen

Hotkeys
Allgemeine Konfigurationen
Glopus OnTrack
Glopus SMS

Benutzerdefinierte Seiten

Glopus PC Version

Installation/Lizenzierung

FAQ

Impressum

Kartenanzeige:

In der Kartenanzeige wird die zurückgelegte Strecke als farbiger Graph angezeigt. Wenn man kalibriertes Kartenmaterial z.B. Landkarten, Sattelitenaufnahme o.ä. in Form von Bildern im bmp, jpg, png oder gif Format  hinterlegt hat, kann man sehr viele Informationen erhalten, z.B. wo man sich befindet, ob man sich in die gewünschte Richtung bewegt, wo die nächsten POIs sind oder wo die Fahrt oder Wanderung begonnen hat.

Mit den richtigen Kartenmaterial auf dem PocketPC kann Glopus richtig Spaß machen. Beim Zoomen und Verschieben sucht Glopus immer die optimalen Karten für die Anzeige und fügt gegebenenfalls mehrere Einzelkarten zu einer Ansicht zusammen. Dabei ist es kein Problem, wenn man vom Zielgebiet, verglichen mit den umliegenden Karten, Pixelkarten mit einem kleineren Maßstab hat. Eine für den PocketPC optimierte Render Engine errechnet aus dem vorhandenen Kartenmaterial immer eine optimale Karte. Diese kann auch gedreht und perspektivisch dargestellt werden. 

Glopus unterstützt bis zu fünf solcher Kartenanzeigen. In jede Karte kann ein anderes Bitmap geladen werden und somit ist es möglich schnell zwischen diesen Karten hin- und herzuschalten. Achtung: Wenn die Karten zu groß sind, um in den verfügbaren Speicher zu passen, dann wird beim Umschalten die Karte gegebenenfalls wieder nachgeladen. 

Tipps: 

Da Glopus seit Version 1.15 selbständig die günstigsten Karten für die aktuelle Anzeige wählt, kann man sehr viele Karten auch mit verschiedenen Maßstäben in ein Verzeichnis legen. Damit diese Karten schnell geladen werden können, sind viele kleine Karten mit einer Größe von ca. 1000*1000 Pixel günstiger als sehr große Karten.  
Damit Glopus beim Zoomen nicht zu viele Einzelkarten zusammenrechnen muss, sollten Sie möglichst mehrere Zoomstufen ablegen.
Hat man bereits sehr viele Karten-Kacheln zur Verfügung, kann die große Anzahl von Dateien auf dem PPC lange Zugriffszeiten nach sich ziehen. Aus diesem Grund wird empfohlen mit dem GlopusMapManager diese Kacheln zu einem GMF (GlopusMapFile) zusammenzufassen. 
Über das Scrollrad an der Seite oder die +/- Buttons in der Toolbar kann man ganz schnell verschiedene Zoomstufen einstellen. 
Ist keine besondere Funktion ausgewählt, kann über den Stift der Kartenausschnitt verschoben werden. Darüber hinaus kann der Ausschnitt auch über das Navigationskreuz verschoben werden. 
Ein langes Drücken des Stiftes an einer Position öffnet ein so genanntes Kontextmenü mit Funktionen, die unten beschrieben sind.
Drückt man den Stift auf einen POI, so wird dessen Name angezeigt.
Die verschiedenen Kartenansichten können verschiedenen Kartentypen sein (z.B. topographische Ansicht, Luftansicht)

Falls nicht genügend Speicherplatz zur Verfügung steht, kann es passieren, dass Glopus die Karte nicht bis zum  Bildschirmrand zeichnen kann und schwarz lässt. Dies und lange Wartezeiten beim Bildaufbau kann man durch mehr freien Speicher oder mehr Kartenmaterial mit verschiedenen Maßstäben verringern oder beseitigen.

Erklärung der Anzeige:

Der obere linke Screenshot zeigt eine Anzeige, wenn eine Karte hinterlegt wurde. Das untere Bild zeigt eine perspektivische Vollbildansicht. Am Ende der hochauflösenden Luftbildansicht, wird automatisch eine Top50 Karte maßstabsgetreu angehangen.

Die orange/gelbe/grüne Linie ist der ( zuletzt) zurückgelegt Weg
Der rote Kreis umrahmt die aktuelle Position, wobei der Pfeil die zuletzt eingeschlagene Bewegungsrichtung anzeigt
Blaue Kreise (nicht im Bild) zeigen Ziele, welche auf der GoTo Seite definiert wurden.
Die bunten Symbole sind POIs
1.55 km und blaue Linie: hier wurde eine Stecke (blaue Line) vermessen 
Oberes Bild Kartenübersicht (Quadrat im rechten unteren Bildbereich): Die Kartenübersicht kann man zuschalten, um einen Überblick zu bekommen, in welchem Bereich des verfügbaren Kartenbereiches man sich befindet. Die schwarzen Quadrate repräsentieren die einzelnen Karten in Kartenverzeichnis. Grün gefüllte Karten sind momentan im Speicher. Das weiße Viereck zeigt den Ausschnitt, der gerade angezeigt wird. Ein dunkelrot gefärbtes Pixel zeigt die aktuelle Position. 

 

 

Darüber hinaus sind bei angezeigter Kartenanzeige im Menü unter Ansicht, Extras noch weitere Funktionen wählbar:

Lade Karte: Über diese Funktion kann ein beliebiges Bitmap (*.bmp, *.gif, *.jpg, *.png) als Karte hinterlegt werden. Wird eine Kalibrierung für die Karte gefunden, so wird diese automatisch geladen. Über diese Funktion wird damit auch das Kartenverzeichnis festgelegt, in dem Glopus nach Karten sucht.
Kartenindex neu erstellen: Damit Glopus auch bei einer großen Anzahl von Kartenkacheln schnell starten kann, wird nur beim ersten öffnen einer Karte in einem Verzeichnis ein Index über alle Karten erstellt. Falls Karten aus dem Verzeichnis verändert werden, sollte mit diesem Menüpunkt ein neuer Index erstellt werden. 
Zeichne Karte: Dieser Menüpunkt ist ausgewählt (Häkchen) wenn eine Karte geladen soll, wenn dies aber nicht mehr gewünscht wird. (z.B. um Arbeitsspeicher zu sparen, wenn mit der Karte nicht gearbeitet wird) kann man den Punkt nochmals anklicken und das Häkchen entfernen.
Automatisch neue Karte laden: Wird dieser Punkt aktiviert, versucht Glopus immer eine Karte von der aktuellen Position zu finden. Gesucht wird nur in dem Verzeichnis in dem sich die zuletzt geladene Karte befindet. Natürlich können nur die Karten in die Suche einbezogen werden, welche schon kalibriert wurden.
Batteriebetrieb/Mit Stromversorgung: in beiden Menüs finden Sie die folgenden Einstellmöglichkeiten. Eine Unterscheidung nach der Stromversorgung  wurde vorgesehen, um bei Accu Betrieb eine lange Betriebsdauer durch minimieren der Prozessorlast zu ermöglichen.
Position in Anzeige: Die Karte wird neu auf die aktuelle Position zentriert, wenn die Position den Kartenbereich verlässt. 
Position immer zentriert: Die aktuelle Position wird in der Bildschirmmitte gehalten.
Autozoom/Zoom beibehalten:  Ist dieser Menüpunkt aktiv, wird unabhängig von Maßstab der aktuellen Kachel immer der Bildschirmmaßstab beibehalten. Beim Überfahren einer Grenze zweier Karten mit verschiedenen Maßstäben wird daher mindestens eine Karte stark gestreckt oder gestaucht dargestellt.
Autozoom/Kleinster Maßstab: Glopus sucht immer die Karte mit dem kleinsten Maßstab und stellt diese 1:1 dar. Damit ist sichergestellt, dass immer die detailreichste Karte der aktuellen Position sichtbar ist.
Autozoom/Dynamischer Zoom 1: Es wird versucht eine zur aktuellen Geschwindigkeit passende Karte zu laden und diese wird 1:1 dargestellt. 
Autozoom/Dynamischer Zoom 2: Es wird versucht eine zur aktuellen Geschwindigkeit passende Karte zu laden und diese wird zusätzlich in gewissen Grenzen gestaucht oder gestreckt, um einen optimalen Ausschnitt für darzustellen. Bitte beachten Sie, dass durch die häufigen Kartenwechsel bedingt durch den dynamischen Zoom eine stärkere PPC Belastung und damit Batterieverbrauch zu erwarten ist.
Kartenübersicht: Schaltet die Übersichtskarte ein oder aus.
Karteninformation: Dieser Menüpunkt zeigt Informationen über die geladene Karte.
Darstellung: Öffnet Dialog mit vielen Einstellmöglichkeiten zur Kartenansicht:

Dialog Einstellung Kartenansicht:

Pfeilgröße: Legt Größe des Positions-Kreises und Richtungspfeils fest. 
Liniendicke: Definiert Dicke des Positions-Kreises und Richtungspfeils.
Pfeilfarbe: Eben diese.
Achsenkreuz: An der Position wird ein Achsenkreuz gemalt, wenn aktiv.
Negierte Farben: Farben im Positionskreis werden negiert.
Umkreisradius: Ein Umkreisradius wird um die Position gezeichnet.
Min. Randabstand: Definiert, bei welchem Randabstand und aktiver "Position immer in Anzeige" die Position neu zentriert wird.
Track zeichnen: Aktiviert die Anzeige des zurückgelegten Weges
Track Liniendicke: Liniendicke des zurückgelegten Weges
Dyn. Trackfarbe: Wird dieser Punkt aktiviert entspricht die Farbe auf einer zurückgelegten Strecke der Geschwindigkeit an diesem Punkt. Die Farbwahl geht dabei von Rot = 0 km/h über gelb zu grün = 150 km/h.
Trackfarbe: Dieser Punkt ist nur aktiv, wenn keine geschwindigkeitsabhängige Farbe angewählt ist. Über ein Farbauswahlmenü bestimmen Sie die Farbe der zurückgelegten Stecke.
GoTo Linie: Definiert, ob eine Linie vom Standort zum aktuellen Ziel gezeichnet werden soll.
GoTo Ziele anz.: Definiert, ob GoTo Ziele in die Karte gezeichnet werden.
GoTo Farben: Eben diese.
GoTo Ziel Farbe: 
Radius (m): Definiert, in welchem Abstand ein Kreis, um das Ziel gezeichnet werden soll. 
POIs anzeigen: Dieser Punkt schaltet die POI Darstellung in dieser Karte an und aus.
POI Bezeichnung: Neben jedem POI wird der Name angezeigt. Diese Funktion kann das Kartenladen sehr verlängern und teilweise zu unleserlichen Ergebnissen führen.
POI Schriftgröße:  Schriftgröße der Bezeichung
Scaler Einstellungen: Über diesen Punkt können sie Einfluss auf die Geschwindigkeit und Qualität der Kartendarstellung nehmen. Folgende Einstellungen stehen zur Verfügung:
- Aus: Schnellste Darstellung über Windows Funktionen, die Features Kartendrehung, Perspektivische Darstellung und zusammenfügen von Einzelkarten stehen nicht zur Verfügung
- Schnell: Alle Glopus Features stehen zur Verfügung mit geschwindigkeitsoptimierter Darstellung (bekannt als Filtertyp nearest)
- Genau: Darstellung weitestgehend exakt (entspricht einem vereinfachtem Boxfilter)
- Bildschärfung: Berechnung wie bei "Genau" plus zusätzlicher Schärfefilter.
Helligkeit, Kontrast, Gamma: Wählen Sie diesen Punkt, können Sie Einfluss auf den Kontrast, die Helligkeit und den Gamma Wert der Kartendarstellung nehmen. Dies ist u.U. wichtig, um die Darstellung für verschiedenen Lichtverhältnisse zu optimieren. Achtung. Diese Einstellungen haben nur einen Einfluss, wenn die "Scaler Einstellung" verschieden von "Aus" ist.

Über die Kartentoolbar (oberhalb der Karte) und über das Kontextmenü werden die folgenden Funktionen angeboten. Das Kontextmenü wird aufgerufen, indem man einen Punkt in der Karte länger drückt. Die Funktionen des Kontextmenüs sind oft bezogen auf die gedrückte Kartenposition.

Verfolge aktuelle Position:  Wird diese Auswahl aktiviert, wird die hinterlegte Karte automatisch in den Bereich verschoben, der der aktuellen Position entspricht.
Mauszoom: Über Mauszoom kann schnell mit dem Stift in einen neuen Kartenbereich gezoomt werden. Liegt der Endpunkt links vom Ausgangspunkt wird ein größerer Kartenausschnitt angezeigt. 
1:1: Über diesen Menüpunkt kann man auf die Originalgröße beim Kartenzoom zurückschalten. 
Wird Übersicht gewählt wird die Zoomtiefe bei kalibrierten Karten so gewählt, dass die ganze Karte zu sehen ist.
Über Größer und Kleiner kann die Kartenvergrößerung nach eigenem Wunsch angepasst werden. 
Hinweis: Die Hotkeys <MN Zoom in> und <MN Zoom out> gelten auch für die Kartenansicht, wenn diese gerade im Vordergrund ist. Falls das linke Scrollrad am PPC nicht von einer anderen Applikation blockiert ist, kann auch bequem und schnell über dieses Rad gezoomt werden.

Untermenü Tools:

Position anzeigen: Ist dieser Punkt aktiviert, kann man mit dem Stift einen Punkt in der Karte anwählen und bekommt die Koordinaten angezeigt.
Entfernung messen: Eine mächtige Funktion insbesondere, wenn eine Karte hinterlegt wurde: Wird diese Auswahl aktiviert, kann man in die Karte eine beliebige (blaue) Linie malen (Einzelpunkte oder Freihandlinie) und Glopus zeigt in der oberen rechten Ecke immer die Entfernung in km an. Ein Anwendungsbeispiel könnte z.B. eine Wanderung sein, bei der man mal schnell abschätzen möchte, welcher Weg der kürzere ist. 
Fläche messen: Diese Funktion arbeitet ähnlich wie "Entfernung messen", nur dass hier die eingerahmte Fläche angezeigt wird. Diese berechnete Fläche ist ein angenäherter Wert.
Karte in Fahrtrichtung: Ist dieser Punkt aktiviert, wird die Karte immer in Bewegungsrichtung gedreht. Eine Orientierung ist somit oft einfacher.
Perspektivische Anzeige: Wird dieser Punkt aktiviert, wird die Karte um einen bestimmten Winkel "nach hinten gekippt", so dass entfernte Objekte kleiner gezeichnet werden. Der Vorteil dieser Anzeige ist, dass Wege im Vordergrund groß zu sehen sind, aber trotzdem der nachfolgende Wegverlauf zu überschauen ist.
Fullscreen: Schaltet die Toolbar und die Menübar aus, so dass der ganze Screen für die Kartenansicht zur Verfügung steht.
Toolbar Kartenansicht: Schaltet die Kartentoolbar aus und an.

 Untermenü Kalibrierung

Zeichne Kalibrierungspunke: Ist diese Auswahl aktiv, dann werden die Kalibrierungspunkte der Hauptkarte angezeigt. 
Kalibrierung x.Punkt: Siehe "Wie kalibriere ich eine Karte?"
Kalibrierung Speichern: Über diesen Punkt wird die Kalibrierung der Hauptkarte gespeichert.
Autokalibrierung: Diese Funktion ist in erster Line für eine Nutzung ohne kalibrierte Karte gedacht. Ist die Auswahl aktiv, passt sich der Maßstab automatisch an, so dass immer die gesamte zurückgelegen Strecke sichtbar ist.
Übernehme Position in GoTo Seite: Die GPS Koordinaten von der Position, welche gedrückt wurde, werden in die GoTo Seite übernommen.

Wie kalibriere ich eine Karte?

Wenn vorhanden, kann bei der Graphdarstellung auch eine Karte (Bitmap) hinterlegt werden. Dank der 4-Punkt Kalibrierung sollten die meisten Karten recht genau zu kalibrieren sein. So eine Kalibrierung kann direkt in Glopus vorgenommen werden, so dass auch ohne PC Hilfe z.B. eine im Urlaub abfotografierte Karte schnell und genau kalibriert werden kann. Wenn so ein Bitmap schon mal mit nSonics GPSonic (http://nsonic-net.de) oder einer älteren Glopus Version kalibriert wurde, so wird diese Kalibrierung (*.kal) genutzt. Leider unterstützt nSonics Programm momentan nur eine einfache 2-Punkt Kalibrierung. 

Das Kalibrierungsprinzip ist recht einfach: Man braucht die GPS Koordinaten von 2-4 Bitmappunkten, die möglichst weit voneinander entfernt, z.B. in den Kartenecken positioniert sind. Mit der Definition des 1. Punktes wird die Karte "verschoben", beim 2. Punkt wird die Karte "skaliert", der 3.Punkt veranlasst eine Kartendrehung und über den 4. Punkt wird ggf. eine trapezförmige Zuordnung definiert. 

Achtung: Es wird immer die Karte kalibriert, welche im Mittelpunkt der Ansicht zu sehen ist. Ggf. ist es sinnvoll für die Kalibrierung die "Scaler Einstellung" auf "aus" zu stellen.

Um einem Kartenpunkt Koordinaten zuzuordnen, hat man mehrere Möglichkeiten. Man erreicht die Menüpunkte für die Kalibrierung, wenn man den zu kalibrierenden Punkt auf der Karte lange drückt und im erscheinenden Kontextmenü den Unterpunkt "Kalibrierung" wählt. In diesem Menü gibt es wiederum Untermenüs für die 4 möglichen Kalibrierungspunkte mit folgenden Möglichkeiten. Zum vollständigen Kalibrieren einer Karte muss man immer mit Punkt 1 anfangen usw. 

  1. Übernehme aktuelle Position: Ist man gerade in der Kartengegend, hat GPS Empfang und kennt den Kartenpunkt, wo man sich befindet, kann man diesen Kartenpunkt "lange drücken", worauf oben beschriebenes Popup Menü erscheint. 
  2. Übernehme Position der GoTo Seite: Kennt man die exakten Koordinaten eines Punktes, kann diese Option gewählt werden nachdem man die Koordinaten in der GoTo Seite eingegeben hat.
  3. Ist auf dem PPC der MN4 oder 5 von Navigon, dann kann man auch eine Kartenansicht im MN von der Gegend starten, klickt dort kurz einen markanten Punkt an, wechselt zu Glopus und wähle nach langem Klick auf den gleichen Kartenpunkt die Popupmenü Funktion "Position vom letzten MN Klick". Da der MN viel Speicher benötigt, kann diese Version allerdings fehlschlagen, wenn nicht genügend Hauptspeicher auf dem PPC frei ist.
  4. Nächster Klick auf Route: Dies kann man nutzen, wenn man eine Log Datei von der Gegend besitzt. Nutzen Sie dafür das Fahrtenbuch, um ein oder mehrere gefahrenen Tracks zu markieren und somit in die Karte einzublenden. Wird der Track angezeigt, kann man einen Kartenpunkt lange drücken und "Nächster Klick auf Route" wählen. Danach erwartet Glopus einen weiteren kurzen Klick auf die gleiche Position des Tracks, um die GPS Koordinaten für diesen Punkt dem Kartenpunkt zuzuordnen. 
    Hinweis: Mit Hilfe des Navigon Mobile Navigator kann man sich so eine Logdatei erzeugen indem man eine Simulation im Kartenbereich durchführt. Sobald die Simulation gestartet wurde, kann  diese wieder gestoppt werden und man findet beim MN4 die Datei SimTemp.gps im Navigon Verzeichnis, bzw. bei älteren MN Versionen die Datei GPSDemofile.txt im Rootverzeichnis.

Bitte nicht vergessen, die Kalibrierung zu speichern, sonst gehen die Kalibrierungsinformationen beim Beenden von Glopus verloren. 

Aufbau der kal Datei: 

Wenn man bereits kalibriertes Kartenmaterial zur Verfügung hat, ist es u.U. einfacher die Kalibrierungsdateien (*.kal) für die Einzelkarten manuell oder über ein Tool zu erstellen. 

Ein solches Tool könnte z.B. http://www.glopus.de/tools/GlopusMapManager.zip werden. Momentan kann dieses Tool benutzt werden, um automatisch auf einem PC aus Top50 Karten Kacheln für Glopus mit Kalibrierung zu erstellen. Die Funktionen sind jedoch nicht dokumentiert.

Der Aufbau einer Kal Datei ist recht einfach. Wichtig für die aktuelle Glopus Version sind die folgenden Sektionen und Einträge. Öffnet und Speichert man eine so kalibrierte Karte, fügt Glopus automatisch eine Sektion hinzu, damit die Kalibrierung rückwärtskompatibel zu älteren Programmen ist. 

[Map]    // diese Sektion beschreibt die Karte
Bitmap = test.gif  // Name der Bitmap Datei
Size = SIZE(2500,1000) // Größe des Bitmaps
[Calibration Point 1] // Definition des ersten Kalibrierungspunktes
Longitude = 12.345678 // Länge 
Latitude = 47.890123 // Breite 
Pixel = POINT(0,1000) // Pixelposition des Punktes gemessen von der oberen linken Ecke
[Calibration Point 2] // Definition des zweiten Kalibrierungspunktes
... // wie oben
[Calibration Point 3]
...
// optional
[Calibration Point 4]
...
// optional

                               
Konvertieren alter *.kal Dateien

Hat man schon umfangreiches Kartenmaterial von älteren Glopus Versionen mit 2-Punkt Kalibrierung, so wird diese Kalibrierung beim manuellen Laden der Karte automatisch in das neue Format umgewandelt. Hat man sehr viele Einzelkarten, kann man auch das Tool http://www.glopus.de/tools/ConvertKal.exe auf den PPC in das Kartenverzeichnis kopieren und dort starten.